Grüne zeigen ,,Schwarz auf Weiss´´ Günter Wallraffs Undercovererlebnisse als Kwami Ogonno

Seit Jahrzehnten mal Bildreporter, mal Waffenschieber oder Türke Ali.: Die Bückeburger Grünen zeigen am Freitag, 04.Mai um 19,30 Uhr im Hofcafe Peetzen 10 Günter Walraffs neuesten Film ,,Schwarz auf Weiss.´´ In der Rolle des Kwami Ogonno aus Somalia-. dunkelbraun geschminkt, mit Afro-Perücke und im fröhlich bunten Hemd - reiste Wallraff undercover und mit versteckter Kamera durch Deutschland. Stets integrationsbestrebt zog es ihn auch dorthin, wo sich Deutsche für besonders deutsch halten. So suchte ,,Ogonno´´ im tiefen Osten der Republik Anschluss an kahlrasierte Fußballfans, scheiterte aber auch im Westen bei der Wohnungssuche und dokumentierte Erlebnisse in Hundeschule oder Schrebergarten. Beschimpft und drangsaliert, behelligt von der Polizei, dokumentiert Wallraff als ,,Ogonno´´, dass Deutschland zumindest nicht überall ein weltoffenes, gastfreundliches Land ist.

Mit dem Film laden die Bückeburger Grünen zu einer Diskussion um Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ein. Anwesend sein wird auch die stellvertretende Vorsitzende der Grünen im Niedersächsischen Landtag, Ursula Helmhold.






Rainer Everding
Stadtverband Bückeburg





10. Solartag in Bückeburg verzeichnet reges Besucherinteresse

Bereits zum 10. mal fand im alten Bückeburger Rathaussaal unter regem Interesse der Öffentlichkeit der Solartag statt. 25 Aussteller waren mit ihren Produkten und Dienstleistungen rund um Erneuerbare Energien - Windkraft, Photopholtaik, Geothermie in dem 100 jährigen Gebäude im Stile der Weserrenaissance am historischen Marktplatz vertreten. Bereits am Vorabend hatten mehrere Redner in der Gaststube des Rathauses zum Thema Erneuerbare Energien referiert. Unter anderem prangerte Dr. Michael Kopatz vom Wuppertaler Institut für Klimaforschung in einem leidenschaftlichen Plädoyer, das ausbeuterische Verhalten der Menschheit, gegenüber dem blauen Planeten an. Aber auch die Chance, durch Änderung unserer Gewohnheiten und unseres Konsumverhaltens die Erde doch noch zu retten.

Als einzige politische Partei waren die Grünen mit einem eigenen Stand direkt am Eingang des Rathauses vertreten. Als imposanter Blickfang für Besucher dienten vier batteriebetriebene Modell Windkrafträder, die Interessierte auf das Angebot und die Leistung von umweltfreundlichen Ökostromanbietern wie beispielsweise „Greenpeace Energie“ und „Naturstrom“ verwiesen. Am Grünen-Stand, der von Cornelia Laasch, Ute Tessendorf und Hans-Jörg Kohlenberg betreut wurde, lagen zudem Flyer der entsprechenden Unternehmen aus. Nach Ansicht von Kohlenberg sollte die Veranstaltung in den kommenden Jahren von den Grünen verstärkt genutzt werden: "Eine zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien muss für uns Grüne Schlüsselthema sein. In vielen Standgesprächen mit den Bückeburger Bürgern, konnten wir feststellen, dass so mancher hier weiter ist als die Politik". Das rege Interesse spiegelt auch die auf über 350 gestiegene Zahl der Besucher, die sich über den neuesten Stand der Entwicklung informierten. "Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr", betont Dieter Ahrens, der Veranstalter des Solartages. "Wir als Ausrichter sehen dies als Aufforderung, dem Thema zu noch mehr Öffentlichkeit zu verhelfen und wir hoffen im nächsten Jahr noch mehr Besucher zu begeistern", so Ahrens.






Hans-Jörg Kohlenberg
Stadtverband Bückeburg





Die Ratfraktion von Bündnis 90/Die Grünen betrachtet die Demo gegen rechts vom 21.01.12 als erfolgreich.

Hervorheben möchten wir die breite Zusammensetzung der Teilnehmer. Es gelang, auch Gruppierungen zusammenzuführen, die üblicherweise Berührungsängste haben. Uns ist bekannt, dass einige Demonstrationsteilnehmer erheblich über ihren Schatten springen mussten, um mit anderen zusammen aktiv zu werden. Aber derartige Aktionen, wenn eventuell auch nur punktuell durchgeführt, demonstrieren den breit verankerten Willen der Bevölkerung, gegen rechts aktiv zu werden. Jede Gruppierung wird unabhängig davon weiterhin den Weg gehen, den sie für den richtigen hält. Wer dann hinter wem herläuft, sollten die Gruppierungen für sich und in der Diskussion untereinander entscheiden, nicht Einzelpersonen auf Grund persönlicher Befind-lichkeiten.

Wir sind optimistisch, dass es auch in Zukunft gelingt, weiterhin überparteilich breit aufgestellt für positive Werte wie respektvollem Umgang unter Menschen, für Gewaltlosigkeit, für Vielfalt und Demokratie aktiv im täglichen Leben einzutreten. Dazu werden weitere Aktionspartner benötigt.

Die Ratsfraktion bittet die Bückeburger und Bückeburgerinnen sowie die Bückeburger Vereine, sich noch stärker in die Arbeit des Aktionsbündnisses einzubringen.






Bernd Schierhorn
Stadtverband Bückeburg





Grüne unterstützen Katzenschschutzverordnung

Rückenwind bekommen Tierschützer mit ihrer Forderung nach einer Katzenschutzverordnung auch von den Bückeburger Grünen. Gefordert wird eine Regelung, mit der Katzenhalter verpflichtet werden, ihre Tiere kastrieren und per Chip kennzeichnen zu lassen. Wie das funktionieren kann, ließen sich die Stadtverbandsmitglieder von Grünen aus dem Nachbarkreis Porta-Westfalica, wo die Forderung bereits umgesetzt wurde, erläutern.

Per Powerpoint skizzierte die Portaner Grüne und Tierärtztin Sylvia Arnold Weg und Ziel. Hüben wie drüben platzen Tierheime voller Katzen aus allen Nähten. Denn wo immer Katzen und Kater sich unkontrolliert näher kommen, droht schon im Laufe von Monaten lawinenartiger Zuwachs. Dennoch unsichtbar weil extrem menschenscheu, so Arnold, sei das Heer verwilderter Herumstreuner.Allein auf der Müllanlage von Fa. Tönsmeier wurden einmal 50 der kleinen Tiger gezählt. Manche konnten eingefangen werden Tierschützer erbarmten sich und ließen die Tiere in aufwändiger, teurer Initiative impfen, kastrieren, kennzeichnen, um sie wieder laufen zu lassen. Ein Job wie im Hamsterrad. Politische Veränderung tat not.

In Paderborn, wo die angestrebte Verordnung schon 2008 umgesetzt wurde, erfuhren die Portaner Initiatoren, wie unaufgeregt diese im Alltag der Kommune funktioniert. Befürchtungen mancher Politiker,eine Katzenschutzverordnung mit scharfer Bußgeldandrohung binde im Ordnungsamt teures Personal, stelle die Kommune gar vor fast unlösbaren Kontrollaufgaben, ließen sich widerlegen. Arnold erklärte: ,,Kosten so gut wie keine..´´ So habe man in Paderborn angerufen und gefragt, wie hoch der Aufwand innerhalb eines Jahres gewesen sei. Die Antwort von dort war, man habe sechs mal mit Tierhaltern telefonieren müssen. Mehr sei nicht gewesen.

Nach Überzeugung der Portaner Grünen reicht ganz allein das Vorhandensein der neuen Rechtslage fast immer aus, damit auch der letzte Katzenhalter von sich aus zur Vernunft kommt. Bereits ohne Verordnung hätten die meisten Tierhalter die Kosten für Unfruchtbarmachung und Mikrochip ja auch schon nicht gescheut. Und wer mehr Katzen besitze, als er sich leisten könne, dem müsse vom Tierschutz zur Entschärfung der Lage erst recht geholfen werden, wurde bemerkt. Denn Katzenhalter ist zwar, wer das Tier füttert, doch im Zweifelsfall ist der Nachweis schwierig. Und sogar beim Sparen kann vorgestellte Regelung helfen. Denn Städte und Gemeinden sind auch ohne Verordnung verpflichtet, für herrenlose Fundtiere aufzukommen. So kommt es, dass im Rathaus zum einen über zunehmende Kosten geklagt wird, während Tierheime allerorten klagen, dass die zu eng bemessenen finanziellen Pauschalen der Kommunen angesichts der vielen Tiere vorn und hinten nicht ausreichen.






Rainer Everding
Stadtverband Bückeburg





Bückeburger Mahnwache steigt aus

Seit der Katastrophe von Fukushima im März dieses Jahres findet in Bückeburg jeden Montagabend eine Mahnwache für den Atomausstieg statt.

Nach insgesamt 14 Mahnwachen mit bis zuletzt guter Beteiligung wollen die Organisatoren, der Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen Bückeburg die Veranstaltungsreihe beenden.

"Wir hätten uns einen früheren Ausstieg gewünscht und sind als Bückeburger Grüne auch mehrheitlich nicht mit dem Beschluss unserer Partei einverstanden, dem Ausstiegsszenario der Bundesregierung zuzustimmen, aber freuen uns natürlich, dass 8 Reaktoren abgeschaltet bleiben" so äußern sich die Vorsitzende des Stadtverbandes Cornelia Laasch. Das Gesetzespaket zur Energiewende wird am Freitag, den 8.Juli vom Bundesrat verabschiedet; zu diesem Anlass laden die Bündnisgrünen zu einer letzten Mahnwache um 16.30 Uhr am Bückibrunnen in der Fußgängerzone ein.





Cornelia Laasch
Stadtverband Bückeburg





,,Schönauer Gefühl´´ beflügelt Bückeburger Grüne

Wie Grünen- Ratsfrau Cornelia Laasch, und Wilhelm Klusmeier, beim Solartag im Januar erfahren haben, behindert der örtliche Stromnetzbetreiber Eon Westfalen-Weser den Ausbau der Fotovoltaik in Bückeburg. Diskutiert wird im Stadtverband seitdem die Übernahme des örtlichen Netzes durch die Stadtwerke.

Nur so, meinen die Grünen, lasse sich in kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen sicherstellen, dass das Netz so ausgebaut werde, das dezentrale Einspeisungen von privat erzeugtem Strom auch aus größeren Anlagen problemlos möglich sind. Zudem rechne sich so eine Netzübernahme selbst bei überhöhten Übernahmekosten für die Kommune langfristig auch finanziell.


Für den Auftakt der Diskussion im Hofcafe Peetzen 10 hatte Cornelia Laasch den Dokumentarfilm: ,,Das Schönauer Gefühl´´ ausgesucht. Inhalt: Die Bürgerinitiative eines Schwarzwaldörtchens gegen Atomstrom übernimmt 1994 nach jahrelangem Kampf mit dem örtlichen Grundversorger dessen Stromnetz, betreibt es in Eigenregie und wird zum renommierten Öko-Stromanbieter. Eine Erfolgsstory.







Rainer Everding
Stadtverband Bückeburg





Schulpolitische Diskussion ohne Bückeburg?

Es gibt eine angeregte schulpolitische Diskussion im Landkreis über IGSen und im Land Niedersachsen zum Thema Oberschule. Das wird Auswirkungen auf die Bückeburger Schullandschaft haben. Erschreckt stellen die Grünen fest, dass die Diskussion hier in Bückeburg offenbar nicht geführt werden soll. Wir fordern den Schulausschussvorsitzenden auf, diese Diskussion endlich einzuleiten.








Bernd Schierhorn
Stadtverband Bückeburg





Sport und Spiel für Jedermann in Meinsen - Geschafft!


Auf Initiative der grünen Meinser Ortsrätin Eva-Ute Tessendorf wurde seit 2006 für die Planung und Errichtung einer sog. Multifunktionsanlage gearbeitet.


Nun wird diese Sportanlage für die Ausübung der Sportarten Basketball, Fußball und Volleyball der Öffentlichkeit übergeben. Mit Unterstützung des Ortsrats Meinsen/Warber, jedoch gegen reichlich politischen Gegenwind der konservativen Minderheitsgruppe im Stadtrat, die ihre eigenen Ortsratsmitglieder im Regen stehen ließ, engagierten sich die politische Mehrheitsgruppe, in der die Bündnisgrünen Partner sind, für die Sportanlage. Der Dank an dieser Stelle gehört auch den Mitarbeitern in der Verwaltung, die das Projekt vorbildlich planten und zu Ende brachten.

Motiviert waren die Grünen durch die Erkenntnis, dass insbesondere die Jugendlichen (13-18 Jahre) zu wenig Raum in der Öffentlichkeit haben und nur ein Teil der Jugend vom Angebot der Sportvereine angesprochen wird: Treffpunkte sind rar, Abhängen im Verborgenen ist allein auch keine Freizeitbeschäftigung und letztlich hat erst kürzlich der Kreissportbund in Schaumburg über sinkende Mitgliederzahlen in den Vereinen öffentlich geklagt.

Spiel, Sport und Bewegung müssen auch außerhalb der Vereine angeboten werden, denn das organisierte Sporttreiben ist nur eine Facette der Freizeitmöglichkeiten. Gleichzeitig liegt im nicht-organisierten Sporttreiben durchaus die Chance, junge Menschen wieder für den organisierten Wettkampfsport zu interessieren. Streetbasketball, Beachvolleyball und der viel beschworene Straßenfußball sind ausreichende Beispiele.

Spontaneität ist ein Kennzeichen von Jugend. Die Bereitstellung einer solchen Sportanlage als Treffpunkt und Bewegungsgelegenheit birgt die Chance, Jugendliche anzusprechen. Was andern Orts bereits seit langem erfolgreich ist, musste aber hier in Bückeburg schwer erkämpft werden. Vereinsprotektionismus wurde unter dem Deckmantel angeblicher Finanzknappheit versteckt. 360000 Euro für Vereinsprojekte im Hauruckverfahren zu beantragen, war man sich nicht zu schade, knapp 60000 Euro auf drei Haushaltsjahre gestreckt zuzustimmen, hatte die politische Gegenseite keinen Mut.

Für uns gibt es jedoch ein klares Ziel: wir wollen weitere Sportanlagen dieser Art für die Bückeburger.>Video






Bernd Schierhorn
Stadtverband Bückeburg





Bückeburger Grüne gegen Klinikneubau auf der Grünen Wiese

Scharf verurteilt der Stadtverband von Bündnis 90/ Die Grünen in Bückeburg einhellig die Planungen zum Neubau des Klinikums Schaumburg auf der Grünen Wiese bei Vehlen.



Während einer kontroversen Stadtverbandssitzung, an der die Grünen Kreistagsabgeordneten Hartwig Dankwerth (er votierte für den Neubau ) und Marion Lenz (sie stimmte im Kreistag dagegen) teilnahmen, wurde vor allem die Standortwahl bemängelt. Darüberhinaus wurde festgestellt, dass bei Forderungen nach Gehaltsverzicht von Krankenhausmitarbeitern bislang jede soziale Komponente fehlt. So sei nicht einzusehen, dass Forderungen nach Gehaltsverzicht in erster Linie an Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen gerichtet werden. Ökologisch katastrophal seien zudem Pläne, die Krankenhausküchen aufzulösen und die Mahlzeiten täglich von weit her anzukarren. Unklar sei auch, wie der Neubau an einen effizienten Nahverkehr angeschlossen werden kann.

Zwei Hauptproblemfelder sehen die Grünen. So ist einerseits durchaus nachvollziehbar, dass der gegenwärtige Krankenhausbetrieb mit seinen 3 Standorten defizitär ist und so nicht weiterbetrieben werden kann. Doch nicht nachvollziehbar ist, weshalb das Klinikum ausgerechnet durch die Zerstörung einer intakten Felderlandschaft, zudem noch zum Teil im Landschaftsschutzgebiet, gerettet werden soll. Stadtverbandsvorsitzender Wilhelm Klusmeier stellt zudem in Frage, dass der Standort überhaupt im Raum Obernkirchen errichtet werden muss. Dass genau die Mitte der drei bisherigen Krankenhäuser gewählt wurde sei nur vordergründig richtig. Denn, so Klusmeier, das Auetal und der gesamte Nordkreis seien weiterhin abgehängt, wobei Bückeburg eigentlich angesichts des nahen Mindener Klinikums auch ohne weiteres Krankenhaus in der Nähe auskommen könne.

Der Stadtverband fordert, die Planungen neu aufzunehmen und vor allem vom Standort Vehlen abzurücken. Sinnvoller und ökologisch verträglicher sei es etwa, einen der bestehenden Standorte auszubauen- oder wenigstens eine der zahlreichen Industriebrachen zu bebauen, statt den Landkreis immer weiter zu zersiedeln und zuzubetonieren, wird moniert.






Rainer Everding
Stadtverband Bückeburg




Erste Elternhaltestellen in Bückeburg

Im Mai 2006 startete die Grundschule Im Petzer Feld die Aktion " Zu Fuß zur Schule ".
Danach wurden den Eltern und Kindern, die zwangsweise mit dem Auto gebracht werden mussten, Aussteigepunkte (Elternhaltestellen) in einem Abstand von ca. 500m zur Schule angeboten, von wo sie zu Fuß gehen sollten.
Von vielen Kindern wurde das gerne angenommen und auch weiterhin benutzt.
Um diese Treffpunkte zu einer ständigen Einrichtung zu machen entstand in diesem Frühjahr die Initiative (Eltern/Lehrer), die schon bewährten Punkte mit Schildern zu kennzeichnen. Die Kinder wurden aufgerufen, Entwürfe für ein Schild einzureichen. Aus den ca. 50 tollen Entwürfen wurde von Kindern, Elternvertretern und Lehrern eins ausgewählt.
Nach Absprache mit Vertretern der Stadt Bückeburg und der Polizei wurden die ersten zwei Schilder, die die Treffpunkte kennzeichnen aufgestellt.
Die Treffpunkte sollen noch gestaltet und mit Spielgeräten erweitert werden.


Warum Elternhaltestellen / Treffpunkte?

- Treffpunkt für alle: Fußgänger, Radfahrer, Kinder, die bis hier mit dem Auto gebracht werden.

- Ab hier gehen wir gemeinsam; -bedeutet für Eltern, mein Kind ist nicht allein unterwegs (Sicherheitsaspekt), -bedeutet für Kinder; Freunde treffen, Neuigkeiten austauschen usw.

- Fördert die Selbstständigkeit der Kinder - in selbstständig ist das Wort selbst stehen d.h. auf eigenen Füßen stehen, groß werden versteckt.

- Erhöht die Verkehrssicherheit, denn verkehrssicheres Verhalten lernen Kinder nur durch alltägliche Übung.

- Animiert Schüler zu mehr Bewegung, denn so legen sie jeden Tag mindestens 1km zu Fuß zurück und sind 30 - 60 min an der frischen Luft.

- Die Kinder werden sich ihrer Verkehrsmittelwahl bewusst. In diesem Alter kann man den Grundstein für ein lebenslanges Bewegungsverhalten legen. Laufen, zu Fuß gehen, Radfahren ist cool - und soll es auch bleiben.

- Der Schulweg kann wieder zu einem Erlebnis- und Aktionsraum werden - daran müssen wir aber noch arbeiten.

- Zu Fuß zur Schule ist ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens - CO2 Ersparnis.

- Trägt zu mehr Lebensqualität im Schulumfeld bei.


Diemut Stoewer Grundschule Im Petzer Feld


Wir, der Stadtverband Bündnis 90/ Die Grünen aus Bückeburg begleiteten dieses Projekt, beantragten Mittel und stellten Anträge zur Genehmigungen der Treffpunkte durch den Rat der Stadt Bückeburg.







Wilhelm Klusmeier
Stadtverband Bückeburg





In Jühnde bleiben Schornsteine kalt- Nahwärme aus Biogas

Dort wo sich Fuchs und Hase ,,Gut Nacht´´ sagen, in einer Talsenke 15 Kilometer südlich von Göttingen wurde energiepolitisch Geschichte geschrieben. Jühnde ist seit 2005 Deutschlands erstes Bioenergiedorf.

Der Bückeburger Stadtverband von Bündnis 90/ Die Grünen hat das 750 Einwohner zählende Örtchen besucht. Fast alle Einwohner werden seit 3 Jahren von einer Biogasanlage mit zuschaltbarer Holzhackschnitzelheizung mit Nahwärme versorgt. Dazu werden mehr als vier Millionen Kilowattstunden Strom jährlich an E.on verkauft.



Wieweit Erkenntnisse des Ausflugs nun in kommunalpolitische Überlegungen mit einfließen, wollen die Ratsmitglieder Cornelia Laasch und Bernd Schierhorn noch näher ergründen.







Rainer Everding
Stadtverband Bückeburg



Besucherleitsystem für die Bückeburger Niederung

Ich habe als Mitglied des Umweltausschusses des Landkreises die Entwicklung in der Bückeburger Niederung in den letzten 5 Jahren begleitet und möchte den Zweck des Besucherleitsystems hier erläutern.
Der Begriff Leitsystem erinnert an Parkleitsystem, vielleicht führt dies zur Annahme der CDU, es soll mehr Autoverkehr in die Niederung gelenkt werden. Dem ist nicht so!


Ich finde es übrigens sehr erfreulich, dass auch Sie (die CDU) jetzt die Belastung durch den Autoverkehr erkennen.
Ich weise darauf hin, dass die jetzt geplante Maßnahme Konsens im Mediationsverfahren war, an dem ja alle Betroffenen mitgearbeitet haben.
Wie Herr Müller schon erläutert hat, sollen durch das Leitsystem ökologisch hochsensible Teilbereiche z.B. während der Brutzeit vor Störungen geschützt werden.
Hintergrund des Vorhabens ist aber ein umweltpädagogischer
Ansatz: nämlich den Menschen durch Information das Schützenswerte der Niederung nahe zu bringen.
Man sagt, wir schützen nur, was wir wertschätzen und wertschätzen kann man nur, was man auch kennt!

Die Schaumburger wissen schon noch, dass nicht alle Kühe lila sind und kennen auch mehr Vogelarten als Amsel und Meise. Doch wer kennt schon den Wachtelkönig und den Silberreiher?
An Informationstafeln des geplanten Leitsystems können sich Besucher dann z.B. die Rufe des Wachtelkönigs anhören.
Abschließend sage ich schlicht- ohne ökologische Zielsetzung und pädagogischen
Ansatz- :In die Bückeburger Niederung sind


viele Mittel geflossen: Gelder vom Land, vom Landkreis und von der Stadt Bückeburg.
Das geplante Informationssystem soll unseren Bürgerinnen und Bürgern zeigen, was damit geschaffen wurde.
Sollte das nicht auch Ihre Zustimmung finden?




Cornelia Laasch
Stadtverband Bückeburg







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Kontakt

Bündnis 90/Die Grünen
Stadtverband Bückeburg

Wilhelm Klusmeier
31675 Bückeburg

Tel. 017631186376

@gruene-bueckeburg.de

nächstes Treffen



Katja Keul MdB

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Parlamentarische Geschäftsführerin

Mitglied des Verteidigungsausschusses

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Tel.: 05021-92292 55 Fax: 05021-92292 56

Mail: katja.keul@wk.bundestag.de

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Ursula Helmhold MdL

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Parlamentarische Geschäftsführerin Sprecherin für Soziales, Gesundheit und Medien

Bündnis 90/Die Grünen Landtagsfraktion Niedersachsen Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1 30159 Hannover
Tel. 0511 / 30 30 - 3302 Fax. 0511 / 30 30 - 99 33 02

Email: Ursula.Helmhold@lt.niedersachsen.de

www.ursula-helmhold.de